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8. Pfarrer Heinrich Schmallenbach (1902 - 1911)

Das Vereinsleben blüht auf

Als 8. Missionspfarrer erhielt Freudenberg den Kaplan Heinrich Schmallenbach, geboren zu Netphen. Er wirkte von 1902 bis 1911 in der Gemeinde. Während seiner Amtszeit konnte die Missionsgemeinde bereits ihr 50-jähriges Bestehen feiern (1909). Das Jubiläumshochamt zelebrierte wieder der Erbauer der Kirche,  Pfarrer Berhorst. Nach der Festandacht bewegte sich durch die Hauptstraßen Freudenbergs ein großer Festzug, an dem sich zwölf Vereine aus der Umgebung und eine Musikkapelle beteiligten. Die Feier schloss mit einer Festversammlung, zu der selbst Vertreter der politischen Gemeinde erschienen waren. Die katholische Gemeinde zählte nun bereits 600 Seelen. Im Vereinsleben entwickelte sich eine Veränderung: Am 7. Mai 1905 wurde die Umwandlung des Gesangvereins Cäcilia in einen Verein katholischer Männer und Jünglinge beschlossen, der den Nahmen "Cäcilienverein" mit Rücksicht auf die Fahneninschrift beibehielt und Anschluss an den Diözesanverband der katholischen Arbeitervereine suchte und fand. Pfarrer Schmallenbach verstand es, Abwechslung in das Vereinsleben zu bringen, es zu vertiefen, indem monatlich Vorträge der geistlichen Herren aus der Nachbarschaft Freudenbergs angeboten wurden. Es bildete sich in der Zeit auch eine Theatergruppe mit einer transportablen Bühne, die bis zum Kriegsausbruch 1914 bestand. Als Lehrer wirkten in dieser Zeit: Heikamp, Peveling und Eikel. Pfarrer Theodor Böhner (1911 - 1922)
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